Finde heraus, wie Schokolade entsteht, werfe einen Blick in die geheimnisvollen Räume einer Schokoladenfabrik und verbringe einen unvergesslichen Tag reich an süßen Sachen! Die Schokoladenfabrik Laima hat in mehr als 100 Jahren die Traditionen der lettischen Schokolade herausgebildet – erfahre mehr über Exkursionen, virtuelle Spaziergänge durch die Fabrik und die Erzählungen der Fachleute.
Der Weg der Legende der lettischen Süßwaren, der Schokolade von Laima, nimmt seinen Anfang in Afrika – genauer gesagt in Ghana, wo die hochwertigen Forastero Kakaobohnen wachsen. Nach dem die Bohnen eine Reise von tausend Kilometern bis nach Lettland zurückgelegt haben, beginnen die Meister von Laima damit, die Schokolade nach besonderen, im 19. Jahrhundert entstandenen Methoden herzustellen. Das Rösten, Zerkleinern und Mahlen sowie die Temperierung der Bohnen sind die ersten Arbeiten, die die Schokoladenmeister durchführen müssen, damit Laima Schokolade entsteht.
Wenn die Schokolade verpackt wird, kann man sagen, dass die Schokoladenmeister ihren Auftrag erledigt haben, denn sie haben eine aromatische und leckere Laima Schokolade geschaffen. Um deren Geschmack zu erfahren, kann man sich in jedes Lebensmittelgeschäft begeben und sie kaufen. Möchte man jedoch ihren Herstellungsprozess kennenlernen, muss man in das Schokoladenzimmer in den Räumen des Unternehmens in der Miera iela 22 kommen, sich auf den Weg über die „Süßen Routen“ machen, um die Geschichte der Fertigung von Süßwaren in der Stadt kennenzulernen, oder einen virtuellen Spaziergang auf der Internetseite www.laima.lv unternehmen, wo man erfährt, wie Schokolade hergestellt wird und ein Keks entsteht.
Im Schokoladenzimmer ist zusätzlich zu vielen alten Schokoladenformen auch ein im Jahr 1924 aufgenommener Dokumentarfilm über die Tätigkeit des Unternehmens, einem der ersten lettischen Hersteller von Zartbitterschokolade in Originalverpackung, sowie auch das Exportregister aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, in welches handschriftlich Schokoladensendungen nach New York, Stockholm, Paris und in andere Städte eingetragen worden sind, zu sehen. 2008 ist das Schokoladenzimmer um mehrere historisch einmalige Exponate ergänzt worden. Man hat die Möglichkeit, eine unikale, mehr als hundert Jahre alte Schokoladenpuppe zu sehen, die wahrscheinlich das älteste Objekt dieser Art in der gesamten Region ist. Bei einem Besuch des Schokoladenzimmers kann man aktiv am Wissendbildungsprozess teilnehmen, historische Filme über die Anfänge der Schokoladenproduktion in Lettland sehen und den Herstellungsprozess in der Fabrik der Aktiengesellschaft AS Laima kennenlernen. Seien Sie versichert – auf alle Fragen werden Sie von den Schokoladenexperten erlesene Antworten bekommen. Und das Konfekt können Sie natürlich nicht nur betrachten, sondern auch probieren!
Die Gesellschaft Cita Rīga hat in Zusammenarbeit mit der AS Laima die drei Routen „Das Süße Riga“ ausgearbeitet, die es jedem gestatteten, sich mit der Geschichte der Entwicklung der Süßwarenherstellung in Riga und der Wechselwirkung zwischen Fabriken und Stadtumgebung vertraut zu machen, ohne die Fabrikräume besuchen zu müssen. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, Kreuzworträtsel zu lösen und die „Süßen Wege“ entlang zu spazieren. Drei unterschiedliche Routen werden angeboten: der Schokoladenweg von Mazedonien bis zum Königreich der Süßwaren, der Weg der Kekse von der Avotu bis zur Artilērijas iela und der Karamellweg, auf dem man erfährt, was Konserven und Karamell gemeinsam haben. Alle Exkursionsteilnehmer erhalten eine fröhliche Überraschung der AS Laima. Und Kinder sind natürlich besonders willkommen.
Schokoladenzimmer
Eintrittspreis: 3 LVL
Anmeldung für Führungen: telefonisch unter 67080732, per E-Mail an die Adresse valentina.ozola@laima.lv
Tage der Führungen: MO/DI/MI/DO, von 9:00 bis 12:00 Uhr, am Tag werden zwei Gruppen angenommen
Dauer der Führung: 1 Stunde
www.laima.lv
„Das Süße Riga“
Teilnehmerbeitrag pro Person: 2 LVL
Anmeldung für Führungen: telefonisch unter 26143120 (Inese), per E-Mail an die Adresse inese@citariga.lv
www.izzini.lv und www.citariga.lv