Kommunale Versorgungsleistungen

Stromversorgung

Die Stadt Riga bekommt ihren Strom grundsätzlich aus den Stromnetzen der gemeinsamen Stromversorgungssysteme, aus den in Riga aufgestellten zwei 330 kW (Imanta, Bišuciems) und vierundzwanzig 110 kW-Stationen (Andrejsala, Šķirotava, Ufer, Grīziņkalns, Jāņciems, Zentral, Mīlgrāvis, Sarkandaugava, Vairogs, Purvciems, Hanza, Vecmīlgrāvis, Bastejkalns, Salamandra, Iļģuciems, Daugavgrīva, Bolderāja I, Bolderāja II, Zunda, Tīraine, Mārupe, Torņakalns, Matīss und Zolitūde) und zwei Wärmekraftwerken (TEC-1,TEC-2).

Die geplanten Ausbau- und Rekonstruktionsarbeiten der Aktiengesellschaft „Latvenergo ” im Zeitraum bis 2012.

Die Termine für den Bau und die Rekonstruktion der Stromversorgungsobjekte (besonders für den Bau der 110 kW Stationen und Linien) sind mit der Entwicklung der Objekte der größten Verbraucher und der Stadtentwicklung verbunden. Der mögliche Standort der 330 kW und 110 kW Stationen ist im Entwicklungsplan der Riga Stadt bis 2018 berücksichtigt worden

Wärmeversorgung

In der Konzeption für die Entwicklung der Wärmeversorgung in Riga sind von 2006 - 2016 die Hauptrichtungen für die Entwicklung der Wärmeversorgung festgelegt, die man der Planung und bei der Durchführung der Maßnahmen für die Gewährleistung der Wärmeversorgung, Modernisierung der Wärmequellen, Verbesserung der Dienstleistungsqualität, Erhöhung der Energieeffizienz, der Planung und der Realisierung der Verminderung des Stromverbrauch sowie auch für die Tarifbildung berücksichtigen muss. Es erfolgt eine Modernisierung und der Übergang auf Kogeneratorsysteme, die energieeffizienter sind. Die zentrale Wärmeversorgung auf dem Territorium von Riga gewährleistet die Aktiengesellschaft AS „Rīgas siltums”. Das zentralisierte Wärmeversorgungssystem der Stadt Riga besteht aus zwei Hauptteilen – den sogenannten Wärmeversorgungssystemen für das rechte und das linke Ufer. Die Gesamtlänge des Wärmeversorgungsnetzes in Riga beträgt 732 km, von denen der größte Teil der Netze (543 km) das System für das rechte Ufer bildet. In Riga werden 52% der zentral gelieferten Wärmeenergie im Lande verbraucht. Bei der Durchführung der Erneuerung der Wärmeversorgung entsprechend der ersten Konzeption für die Rigaer Wärmeversorgung 1997 - 2010 durch die Renovierung der internen Wärmeversorgungssysteme der Verbraucher und die Ausbildung des Kundenservices sowie durch die Stabilisierung der Tarife in Riga schon eine erhebliche Arbeit bezüglich der Annäherung der zentralen Wärmeversorgung an deren klassische Variante gemacht worden. Mit der zentralen Wärmeversorgung sind technisch circa 80% (74% gemäß den Informationen aus den Jahren 2004/2005) der Gesamtwohnfläche versorgt worden.

Gasversorgung

In der Stadt Riga und deren Umgebung wird die Gasversorgung durch drei Gasregulierungsstationen (nachfolgend – GRS) gewährleistet: „Rīga – 1”, GRS „Rīga – 3”, GRS „Ziemeļi”.

Die Gesamtlänge der Gasverteilernetze in Riga und dessen Umgebung beträgt 2.700 km.

Wasserversorgung

Die Dienstleistungen der zentralen Wasserversorgung gewährleistet in der Stadt die kommunale SIA „Rīgas ūdens” („Rigas Wasser“). Ca. 90% der Einwohner werden von dieser zentral versorgt. In Riga gibt es eine oberirdische Wasserquelle – die Daugava - und 7 unterirdischen Wasserquellen. Die Produktivität der Wasserquellen überschreitet ca. zweimal den vorhandenen Verbrauch, deshalb werden sie mit einer wechselnden Leistung abhängig von dem Zeitraum, der durchzuführenden Renovierung an den Wasserquellen und der städtischen Netzen genutzt. In der Umgebung Jaunciema gibt es ein autonomes Wasserversorgungssystem (für ungefähr 2500 Einwohner). Das Wasser wird aus den Bohrbrunnen mit Pumpen gewonnen. Vor der Lieferung an den Verbrauchern wird das Eisen herausgefiltert und es wird enthärtet. In den letzten Jahren sind große Investitionen für die Modernisierung der Kläranlagen der Wasserquellen der Daugava, auch für die Anreicherung mit Ozon, getätigt worden.  Nach diesen Maßnahmen entspricht das Wasser der Daugava-Stationen allen Qualitätsindikatoren der EU. Die Qualität des unterirdischen Wassers entspricht hinsichtlich des Mangan- und Eisengehaltes jedoch nicht in allen Wasserquellen der EU Normen. Die Gesamtlänge des Wasserleitungsnetzes beträgt 1392 km. Ungefähr 90% der Rigaer Wasserleitungsrohre sind aus Metall (Gusseisen oder Stahl) ohne inneren Antikorrosionsschutz.

Abwassersystem

Die zentralen Abwasserdienstleistungen werden in der Stadt Riga durch die kommunale SIA „Rīgas ūdens” gewährleistet. Diese werden von ca. 81% der Einwohner der Stadt benutzt. Die Gewährleistung der Dienstleistungen ist im größten Teil der Bebauung der Stadt zugänglich, mit Ausnahme von einigen Vierteln mit niedrigstöckigen Privathäusern. Die Abwässer werden in der Stadt Riga durch die Entwässerungssysteme mit natürlichem Gefälle gesammelt. Die gesammelten Abwässer werden in den Pumpenstationen zu den Kläranlagen „Daugavgrīva” gepumpt (nachfolgend KA), die sich im Norden der Stadt befinden. Die KA „Daugavgrīva” haben 2008 58.539.178 m3 Wasser gereinigt, 57.219.319 m3 oder im Durchschnitt 156 765 m3/Tag davon kamen aus der Stadt Riga, das andere Wasser - aus der Stadt Jurmala. Davon sind 9.236.935 m3/Jahr Regenwasser. Nach der beobachteten Verminderung der Abwassermenge in den 90-er Jahren ist die Menge des Abwassers im Vergleich zu 2006 um 9% gestiegen.

Die Gesamtlänge des Abwassernetzes beträgt 1078km.

Telekommunikation

Netze für elektronische Kommunikation – Rundfunksysteme, Vermittlungsstellen und Router sowie andere Ressourcen, die unabhängig von der Art der zu übertragenden Information die Übermittlung von Signalen unter Nutzung von Kabeln, Radiowellen, Glasfasern oder anderen elektromagnetischen Anlagen in Netzen erlauben. Obwohl das elektronische Kommunikationsnetz fast ganz Riga abdeckt, ist die Entwicklung einzelner Gebiete möglich, was den Bau neuer elektronische Kommunikationsnetze und die Rekonstruktion der bestehenden notwendig macht.

Das Material wurden in Zusammenarbeit mit dem Referat für Stadtentwicklung des Rigaer Stadtrates und www.investinriga.com zusammengestellt.

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