Izbaudi Rīgu

Gedenkstätten

Alter jüdischer Friedhof

Auf dem Gelände des im Jahr 1960 geschlossenen jüdischen Friedhofs in der Lettgallischen Vorstadt wurde der Park der Kommunistischen Brigaden errichtet. 1990 wurde der Park in „Alter jüdischer Friedhof“ umbenannt. Diese Grünanlage umfasst eine Fläche von 2,7 Hektar.

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Juden in Lettland

Das Museum „Juden in Lettland” ist 1989 gegründet worden mit dem Ziel der Erforschung, Popularisierung und Bewahrung der Geschichte der jüdischen Gemeinde Lettlands. Die Exposition ist in drei Räumen im historischen Gebäude des ehemaligen Jüdischen Theaters untergebracht.

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Jüdische Gedenkstätte, Rumbula

Rumbula ist einer der größten Orte der Massenvernichtung von Juden in Europa.

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Jüdisches Mahnmal, Biķernieki

Im Wald von Biķernieki befindet sich die größte Massenvernichtungs- und Begräbnisstätte der Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Im Zentrum des Mahnmals steht ein schwarzer Granitkubus – ein symbolischer Altar, dessen Seiten mit Inschriften aus dem Buch von Ijob beschriftet sind: „Ach Erde, bedecke mein Blut nicht, und mein Schreien finde keine Ruhestatt!” Die rund um den Altar aufgestellten Steine erinnern an traditionelle jüdische Gräber.

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Rigaer Brüderfriedhof

Der Brüderfriedhof in Riga ist Lettlands bedeutendste und größte Gedenkstätte. Er ist den Soldaten gewidmet, die im 1. Weltkrieg und den Lettischen Befreiungskämpfen (1915 – 1920) gefallen sind. Auf dem Friedhof liegen circa 2000 Helden begraben, darunter 200 unbekannte Soldaten.

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Rigaer Choralsynagoge

Die Choralsynagoge in Riga wurde im Jahr 1871 eingeweiht. Nachdem sie 1941 in Brand gesteckt worden war, wurde an dem Ort, an dem sie gestanden hatte, unter Ausnutzung der Ruinen der Synagoge ein Mahnmal für die Synagoge und die in ihr ums Leben gekommenen Menschen errichtet. 2007 wurde ein neues Mahnmal für diejenigen Letten gebaut, die während des Krieges ihr eigenes Leben riskierten, um das ihrer jüdischen Mitbürger zu retten.

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Rigaer Ghetto-Museum

Das Rigaer Ghetto-Museum liegt im historischen Teil der Stadt an der Grenze des ehemaligen Ghettos. Auf dem mit Pflastersteinen von den Rigaer Ghetto-Straßen gepflasterten Grundstück sind Stände mit den Namen der mehr als 70 000, während des Holocaust ums Leben gekommenen lettischen Juden, sowie auch eine Fotoausstellung, die der antisemitischen Propaganda, dem Holocaust in Lettland, der Widerstandsbewegung und den Rettern von Juden gewidmet ist, zu sehen.

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Žanis-Lipke-Gedenkstätte

Die Žanis-Lipke-Gedenkstätte ist einem tapferen Mann gewidmet, der während des Zweiten Weltkriegs mehr als 50 Juden in einem in der Holzscheune eingerichteten Bunker versteckt und vor dem NS-Regime gerettet hat. Die Gedenkstätte versucht, möglichst authentische Umstände zu zeigen, die zu der Zeit von Lipke an diesem Ort bestanden, und präsentiert neben einer sehr interessanten Sammlung ausgezeichnete Architektur.

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