Izbaudi Rīgu

Die Altstadt

Vecrīga (altes Riga) ist Rigas ältester Teil, Zentrum der Stadt und gleichzeitig ein bei Touristen beliebter Ort für Erholung und Vergnügung. 1997 hat die UNESCO Rigas historisches Zentrum in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Altstadt verfügt über eine vielfältige Bebauung und der größte Teil der Gebäude steht unter Denkmalschutz. In der Architektur sind verschiedene Strömungen vertreten - Romantik und Gotik, Bauten aus der Zeit des Barocks sowie typische Gebäude des Klassizismus und Modernismus. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit wurde viele Gebäude in der Altstadt rekonstruiert oder neu aufgebaut, um die historische Bebauung wiederherzustellen.

Die beeindruckendsten Bauten in der Altstadt sind der Rigaer Dom und die St. Peter-Kirche, die Aussichtsplattform des 72 Meter hohen Turms bietet ein fantastisches Panorama über Riga.

Auf den Straßen und Plätzen der Altstadt sind unzählige Restaurants und Cafés für jeden Geschmack zu finden.

Exkursion

Saistītās vietas

Albert-Platz

Der Albert-Platz ist einer der ältesten bewohnten Orte von Riga. Dort, in einem vom Bogen des Flüsschens Riga gebildeten natürlichen Hafen, befand sich ein Dorf der Liven, wovon archäologische Ausgrabungen Zeugnis ablegen.

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Die Bremer Stadtmusikanten

Am Rande der Skārņu iela, zwischen der St. Petri-Kirche und dem Konventhof musizieren die berühmten Bremer Stadtmusikanten: auf den Hinterbeinen stehend röhrt der Esel, der auf seinen Rücken gesprungene Hund bellt, die Katze, die auf den Hund geklettert ist, lässt ihr Miauen hören, und der Hahn, der seinem Schicksal als Suppenhuhn entkommen ist, sitzt der Katze auf dem Kopf und lässt aus voller Kehle sein „Kikeriki“ erklingen. Aber diese Bremer Stadtmusikanten glotzen nicht auf das Gelage der Räuber. Sie blicken durch den Spalt des während der Sowjetzeit und des Kalten Krieges errichteten „Eisernen Vorhangs“.

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Die drei Brüder

Der älteste Wohnhauskomplex in Riga stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die eng aneinander gedrückten drei Häuser nennt man schon seit alten Zeiten die "drei Brüder". Eine Legende weiß zu berichten, dass sie in der Tat von drei Männern einer Familie gebaut wurden. In den Gebäuden, die mehrere Jahrhunderte alt sind, sind heute das Architekturmuseum und das Zentrum zum Schutz von staatlichen Kulturdenkmälern untergebracht.

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Die Kleine Gilde

In der Kleinen Gilde finden Festakte, Konferenzen, Präsentationsveranstaltungen, Geschäftstreffen, Bälle und Konzerte statt.

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Domplatz

Der Domplatz ist der größte Platz in der Altstadt und gilt als deren Herz, in das das Leben wie durch eine Art Blutgefäße aus sieben Straßen hineingepumpt wird. Er bewahrt die Erinnerungen an für Lettland bedeutende Ereignisse aus den letzten zwanzig Jahren. Im Zentrum des Platzes ist ein Punkt eingezeichnet, von dem aus man alle drei vergoldeten Hähne der Kirchen der Rigaer Altstadt sehen kann. Der Domplatz selbst wird von mehreren bedeutenden Bauten gesäumt, die im 19. und 20. Jahrhundert errichtet sind, fast, als wollten sie den Platz schützen.

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Große Gilde

Die Große Gilde – eines der ältesten öffentlichen Gebäude im Baltikum, deren Anfänge in der ersten Hälfte des fernen 14. Jahrhunderts zu suchen sind. Die Große Gilde war historisch schon immer offen für kulturelle, gesellschaftliche und gesellige Veranstaltungen.

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Katzenhaus

Auf dem Platz der Liven gegenüber der Großen Gilde stehen auf den Dachtürmchen eines Gebäudes zwei aus Kupfer gegossene Katzen mit Buckel und aufgestellten Schwänzen, als ob sie vor einem entscheidenden Sprung auf der Stelle erstarrt wären. Dank dieser Miezekatzen kam das Haus auch zu seinem Namen – es ist das berühmte und eigentümliche Katzenhaus, das einstmals skandalös berühmt war und seinerzeit sogar einen Gerichtsprozess ausgelöst hat. Jetzt hocken Katzen nicht nur auf dem Dach des Katzenhauses, sondern bewohnen auch die unteren Etagen.

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Kirche Mater Dolorosa

Die weiß-blaue Kirche Mater Dolorosa ist das erste Mauerwerk der Katholiken, das nach der Reformation in Livland erbaut wurde. Für die Erschaffung dieser Kirche muss man sich beim Kaiser Josef II bedanken. Die im Stil des Klassizismus erbaute Kirche Mater Dolorosa wurde dem Schmerz der Mutter Gottes, als Symbol für die unterdrückte Katholikenschicht, im Land der Mara, gewidmet.

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Konventhof

Im Herzen der 800 Jahren alten Hansestadt Riga, in der Altstadt, befindet sich eines der ältesten Stadtviertel – der Konventhof, der eine eigentümliche Stadt in der Stadt bildet. Er besteh aus einem einmaligen mittelalterlichen Gebäudekomplex, in dem derzeit das Drei-Sterne-Hotel „Rixwell Hotel Konventa Sēta” untergebracht ist.

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Kunstmuseum "Rigaer Börse"

Das Kunstmuseum "Rigaer Börse" liegt in dem historischen Zentrum von Riga und ist ein Museum neuer Art. Es ist für Besucher seit 2011 eröffnet. Hier trifft der Osten den Westen und hier findet ein Dialog zwischen dem Klassischen und dem Zeitgenössischen statt. Ein wichtiger Aspekt des Museums ist die Harmonie zwischen der Erkenntnis und der Erholung sowie der Abbau von Grenzen zwischen verschiedenen Kunstformen.

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Lettisches Militärmuseum

Die Ausstellungen des Museum zeigen Lettlands militärpolitische Geschichte, der Hauptakzent liegt dabei auf dem 20. Jahrhundert, dem Zeitalter, in welchem es Lettland zweimal gelang, seine Unabhängigkeit zu erstreiten.

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Livenplatz

Klingt beinahe unglaublich, aber noch im 16. Jahrhundert floss hier ein kleiner Fluss, der Riga seinen Namen gegeben hat. Früher war der Fluss ein belebter Schiffsweg, auch "Roggenweg" genannt, über welchen vom Lande Getreide nach Riga gebracht wurde. Später bekam er den Namen Rīdzene, und noch später – als er immer enger wurde – Rīdziņa. Heute wiederum klingen hier die Schritte der Rigenser und der Gäste der Stadt, weil der Platz mit Pflaster ausgelegt ist. Die schönen Blumenbeete erinnern die Passanten an die guten alten Zeiten.

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Museum für Dekorative Kunst und Design

Das Museum für Dekorative Kunst und Design ist in der ehemaligen St. Georg-Kirche untergebracht, die das älteste erhalten gebliebene gemauerte Gebäude in Riga ist. In dem Museum werden in Lettland entstandene dekorative und Designkunstwerke gesammelt, der Fundus besteht aus sieben einzelnen Sammlungen.

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Museum für Rigaer Stadtgeschichte und Schifffahrt

Das Museum für Rigaer Stadtgeschichte und Schifffahrt ist das älteste öffentliche Museum in Lettland und eines der ältesten in Europa. Seine Anfänge gehen auf das Jahr 1773 zurück.

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Pulverturm

Der Pulverturm ist einer der Türme der ehemaligen Befestigungsanlage von Riga. Früher wurde er Sandturm genannt. Der Turm datiert bis ins Jahr 1330 zurück.

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Rathausplatz

Der Rathausplatz der Stadt Riga wurde neu aufgebaut, denn im Zweiten Weltkrieg wurden der alte Rathausplatz und seine historische Bebauung zerstört. Nicht nur der Nachbau des geschichtsträchtigen Schwarzhäupterhauses erfreut dabei die Besucher von Riga, sondern auch das moderne, rekonstruierte Rathaus und andere Gebäude. Gerade hier auf dem Rathausplatz wurde vor rund 500 Jahren der erste Weihnachtsbaum der Stadt illuminiert. Jetzt befindet sich an dieser Stelle eine Gedenktafel und jedes Jahr wird hier ein neuer Christbaum geschmückt.

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Rigaer Dom

Der Rigaer Dom erhebt sich schon seit dem 25. Juli 1211 über die Altstadt. Sein jetziges Aussehen hat das Gotteshaus erst am Ende des 19. Jahrhunderts bekommen. Heutzutage finden im Dom neben Gottesdiensten auch zahlreiche Kulturveranstaltungen statt, wie Konzerte, bei denen bekannte Künstler auftreten.

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Rigaer Porzellanmuseum

Porzellan – so fein, so prächtig, so zerbrechlich… Und so unvorstellbar verschieden, geformt von den inspirierenden Händen eines Künstlers. Das Rigaer Porzellanmuseum erlaubt es jedem, eine spannende Welt zu betreten, die Traditionen der Porzellanherstellung und die Entwicklung des Designs vom 19. Jahrhundert bis hin zu den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts zu verfolgen und die modernen Prozesse der Porzellankunst kennenzulernen. Der Museumsfundus umfasst fast 8000 Gegenstände.

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Rigaer Russisches Michael Tschechow-Theater

Das Rigaer Russische Michael Tschechow-Theater ist das älteste russische Schauspieltheater außerhalb der Grenzen Russlands – eröffnet wurde es im Jahr 1883. Das Repertoire des Rigaer Russischen Michael Tschechow-Theaters umfasst sowohl russische als auch weltweite Klassik sowie neue Schauspiele. Im Großen und Kleinen Saal werden Stücke aller möglichen Genres gezeigt, darunter auch musikalische Aufführungen für Kinder. Das Theater unternimmt oft Gastspielreisen und beteiligt sich erfolgreich an verschiedenen Festivals. Im Sommer 2010 wurde die Renovierung des Theatergebäudes abgeschlossen – nun warten vollständig erneuerte Räume, die dennoch ihre historische Aura nicht verloren haben, auf die Besucher.

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Rigaer Schloss

Schon seit mehr als siebenhundert Jahren erhebt sich am Ufer der Daugava das Schloss von Riga. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach zerstört, erlebte unzählige Herrscher und Kriege. Heute ist das Rigaer Schloss die Residenz des Lettischen Staatspräsidenten.

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Rigaer St. Jakobi-Kathedrale

Die St. Jakobi-Kathedrale ist die kleinste der vier Kathedralen in der Altstadt von Riga. Ihr schlanker Turm hat von allen anderen jedoch am besten die typische mittelalterliche Pyramidenform der Rigaer Kirchentürme bewahrt. Bis zur Reformation gehörte dieses Gebäude den Katholiken und war das Zentrum des geistigen Lebens in Lettland. Von 1523 bis 1582 war dies die erste lutherische Kirche in Riga.

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Rigaer St.Johannes-Kirche

Die St.Johannes-Kirche ist das älteste Gotteshaus in Riga. Ursprünglich befand sich am Standort der St. Johannes-Kirche die Kapelle eines Dominikanerklosters. Nach mehreren Umbauten um das Jahr 1500 erhielt der mittelalterliche Teil des Gebäudes seine derzeitige Form – mit hohen stufenförmigen Giebeln, einem Satteldach und einem kleinen Türmchen. Im Jahr 1523 entzog der Rigaer Rat den Dominikanern die St. Johannes-Kirche.

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Schwarzhäupterhaus

Das Schwarzhäupterhaus erfreut schon seit 700 Jahren die Augen der Einwohner von Riga. Es ist eins der prächtigsten Gebäude der Stadt und zeugt von der Geschichte der legendären Schwarzhäuptervereinigung und der Stadt.

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Schwedentor

Das Schwedentor ist das einzige der acht Tore, die von der Stadtmauer bis heute erhalten geblieben sind.

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St. Petrikirche

St. Petrikirche- die Dominante und die höchste Spitze der Stadt - ist eines der ältesten und wertvollsten Gebäude der mittelalterlichen Monumentalarchitektur im Baltikum. Die St. Petrikirche ist die höchste Kirche in Riga, als auch ein bedeutendes Architekturdenkmal der Gotik des 13. Jahrhunderts von staatlicher Bedeutung.

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