Izbaudi Rīgu

Ausstellung "500 Jahre Reformation: Gedenkmedaillen aus der Sammlung des Rigaer Museums für Geschichte und Schifffahrt. 16.-19. Jahrhundert"

Die Sammlung von Gedenkmedaillen und Münzen des Rigaer Museums für Geschichte und Schifffahrt ist Teil des materiellen Weltkulturerbes der Reformation. Eine Medaille ist wie ein Denkmal, das einem historischen Ereignis, gesellschaftlich wichtigen Geschehnissen oder herausragenden Persönlichkeiten gewidmet ist: Sie spiegelt den Geist der Zeit wider, bewahrt geschichtliche Fakten und trägt eine Botschaft durch alle Zeiten.

Die ausgestellten Medaillen zeigen bekannte Themen, die mit der Reformation und den Jahrestagen von Martin Luther zusammenhängen. Außerdem sind auch andere Ereignisse der kirchlichen Welt abgehandelt, zum Beispiel theologische Konflikte, die Unterzeichnung des westfälischen Friedensvertrags in Münster 1648, die Aufhebung des Edikts von Nantes 1685, die Emigration der Salzburger Protestanten nach Preußen 1732 und andere Geschehnisse. Bei der Ausstellung werden den Besuchern bisher unbekannte Medaillen zu sehen sein. Darunter auch eine dem 400. Geburtstag von Martin Luther gewidmete Medaille aus dem Jahre 1883 - das einzige Stück der Sammlung, das in Riga geprägt wurde. Die Bildersammlung "Die Geschichte der Reformation in Münzen" des Naturwissenschaftlers Fischer im 18. Jahrhundert ist einmalig. Bei der Exposition wird auch eine der Prägungen zu sehen sein, die Fischer zugeschriebenen wird - eine dem 100. Jahrestag der Synode von Uppsala gewidmete Medaille (1693).

Museum für Rigaer Stadtgeschichte und Schifffahrt 02.03.2017 - 30.12.2017