Izbaudi Rīgu

Shaker Loops von John Adams und La passione von Joseph Haydn

Der amerikanische Minimalist John Adams hat sich bei der Komposition seines legendären Werks "Shaker Loops" sowohl von kräuselndem Wasser als auch von seinen Erinnerungen an die rituellen Tänze der Shaker-Religion inspirieren lassen. Auch das Werk des liberalen Platons Buravickis "Ästhetik des Abbruchs" ist von ungebändigter Energie durchströmt. Haydns Sinfonie "La Passione" dagegen ist eher sakral geprägt, genauso wie das Werk "Graal théâtre" der finnischen zeitgenössischen Komponistin Kaija Saariaho, das einen starken Kontrast zwischen dem Sterblichen und dem Unsterblichen darstellt. Das Spiel des Violinisten Alexander Sitkovetsky, dem Solisten des Abends, ist emotionsgeladen und begeistert die Zuschauer mit berührender Natürlichkeit und ungehemmter Musikalität.

Musiker:

Aleksandrs Sitkoveckis, Violine;
"Sinfonietta Rīga";
Dirigent Normunds Šnē.

Programm:

Kaija Saariaho "Graal théâtre" für Violine und Orchester;

Platons Buravickis "Ästhetik des Abbruchs" (Erstaufführung);

Sinfonie in f-Moll HobI:49 ("La passione") von Joseph Haydn;

John Adams "Shaker Loops".

Große Gilde 19:00 24.11.2017
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