Izbaudi Rīgu

Geschichte

Riga wurde 1201 vom deutschen Bischof Albert gegründet. Das Gebiet war allerdings schon vorher besiedelt.

Im Jahr 1282 schloss die Stadt sich der Hanse an.

1510 wurde in Riga der erste Weihnachtsbaum der Welt geschmückt.

An Stelle der deutschen Herrschaft trat 1629 die schwedische, und Riga wurde zu einer der größten Städte des Königreichs Schweden.

Im Jahr 1710 gelangte Riga unter russische Kontrolle, doch der deutsche Einfluss blieb bis zur Verkündung der Unabhängigkeit Lettlands bestehen.

1873 fand in Riga das erste lettische Liederfest statt.

Der wirtschaftliche Aufschwung und die rasche Entwicklung des Bauwesens Anfang des 20. Jahrhunderts machten Riga zur bedeutendsten Jugendstilstadt der Welt und zu einer der blühendsten Städte des Russischen Reichs.

Von 1901 bis 1912 wurde Riga von George Armitstead, einem großbritannischen Bürgermeister, geleitet.

Lettland genoss seine am 18. November 1918 verkündete Unabhängigkeit nur wenige Jahre. Die darauffolgende Besetzung des Landes durch die kommunistische UdSSR, 1940, musste bald der Besetzung durch den Führerstaat Deutschland weichen, dieser Besetzung wiederum folgte die Herrschaft der Sowjetmacht.

Im Jahr 1991 erlangte Lettland seine Unabhängigkeit von der UdSSR.

1995 wurde das alte Stadtzentrum von Riga in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

2001 feierte Riga großzügig sein 800-jähriges Jubiläum.

Für 2014 wurde Riga der Titel "Europäische Kulturhauptstadt" verliehen.