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Ausstellung „Osculum. Basim. Suavium“

Die Ausstellung von Krista Vindberga Auzniece bietet einen Einblick in die Bedeutung von Berührung, Zeit und Intimität im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Die Schöpfung beginnt mit der Absicht, der Berührung und der Bewegung. Zwei in Bewegung erstarrte Hände drehen sich ununterbrochen gegeneinander, und ihre Trajektorie bildet einen endlosen Zyklus aus Nähe und Distanz. Der Verweis auf Michelangelos „Die Erschaffung Adams“ ist direkt, doch hier wird die Schöpfung in die Hände einer Frau gelegt, wodurch die Interpretation des Schöpfungsaktes in neue Dimensionen von Identität und Urheberschaft verschoben wird. In diesem Werk gibt es keine göttliche Hierarchie, sondern die gleichberechtigte Präsenz zweier Schöpfer.

Die Darbietung verändert sich von Monat zu Monat - Osculum, Basium, Suavium - und verringert nach und nach die Distanz: von einer zurückhaltenden Geste über Zärtlichkeit bis hin zu sinnlicher Intensität. "Basium" bezeichnet einen zärtlichen und liebevollen Kuss, der traditionell mit Liebesbekundungen und Zärtlichkeiten verbunden ist. "Osculum" ist eine neutralere Form des Kusses, der in der klassischen Tradition oft sozialen oder rituellen Charakter hat. "Suavium" bezeichnet einen leidenschaftlichen, sinnlichen und erotisch geladenen Kuss.

Michael Tschechow russisches Theater Riga 13.02.2026 - 13.05.2026
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