Im ersten Teil des Konzerts spielt der Pianist Reinis Zariņš gemeinsam mit dem Staatlichen Akademischen Chor Lettlands abwechselnd Werke von Olivier Messiaen und John Tavener.
Im zweiten Teil des Konzerts wird Ēriks Ešenvalds' Sinfonie „Letters“ aufgeführt, ein ungewöhnliches und originelles Werk, in dem der Pianist Briefe von Müttern, Ehefrauen, Schwestern, Töchtern, jungen Frauen und älteren Damen vorliest. Diese Briefe sind facettenreich und verkörpern die Sichtweise einer Frau auf das Leben – auf Träume, Sehnsucht nach Liebe, alltägliche Sorgen und das Ewige sowie Reaktionen auf innere und äußere Impulse. In dieser Musikkomposition fungiert der Chor wie ein Symphonieorchester, das unbeleuchtet im Hintergrund der Bühne sitzt und einen reichen Teppich aus Harmonien webt.