Die Ausstellung ist das zentrale Ereignis der Rigaer Fotobiennale 2026. Sie präsentiert neun Reflexionen über die Verschmelzung des Menschen mit digitalen Technologien und/oder der Natur. Sie untersucht, wie digitale Aktivitäten Ökosysteme, natürliche Ressourcen und die menschliche Natur beeinflussen, und versucht, sich in diesem fein gewebten Beziehungsgeflecht zurechtzufinden.
Teilnehmer: Astrid Ardagh (NO), Nanna Debois Buhl (DK), Henna-Riikka Halonen (FI), Inka & Niclas (SE), Kristina Õllek & Kert Viiart-Õllek (EE), Rasa Šmite und Raitis Šmits (LV), Sabīne Šnē (LV), Istvan Virag (HU/NO)
Kuratorinnen: Inga Brūvere, Marie Sjøvold (NO)
Gleichzeitig hinterfragt Priyageetha Dia in der Kleinen Halle in der Ausstellung „everything you need to see is already in front of you“ die Fotografie als Medium – als Speicherort von Erinnerungen. Ihre Perspektive wurzelt in der Geschichte ihrer Familie in Südostasien, auf der malaiischen Halbinsel, die in ihrer Blütezeit als die profitabelste Kolonie des Britischen Empire galt.