Das Zuzeum Kunstmuseum lädt zu einem besonderen Musikabend ein, der von der Ausstellung "Collections" inspiriert ist und bei dem der amerikanische Pianist und Komponist Robert Fleitz auftritt. Die von Kurator Edd Schouten und dem Bühnenbildner Andris Kaļiņins konzipierte Ausstellung "Collections" betrachtet die Ausstellung als Erweiterung des künstlerischen Denkens und bringt Werke durch Intuition, Assoziation und räumlichen Dialog zusammen. Ein fester Bestandteil von Schoutens kuratorischer Praxis ist die Schaffung von Schnittstellen zwischen künstlerischen Disziplinen, einschließlich der Musik, um die Ideen und Konzepte einer Ausstellung zu erweitern.
Der Musiker R. Fleitz betont, dass die Vielfalt der Ausstellung und ihre präzise durchdachte Struktur seinen kreativen Ansatz maßgeblich beeinflusst haben. Während seines Aufenthalts im Ausstellungsraum wanderte er sowohl intuitiv umher als auch konzentrierte er sich auf einzelne Werke und entdeckte nach und nach die Verbindungen zwischen ihnen. Diese Erfahrung inspirierte das Konzertprogramm, in dem er sich seinen "Sammlungen" als Pianist widmet – den im Repertoirearchiv aufbewahrten Werken, die seit einiger Zeit nicht mehr aufgeführt wurden. Das Programm vereint sowohl kanonische Kompositionen als auch speziell für ihn geschriebene Werke, auf der Suche nach unerwarteten Verbindungen untereinander.
Ähnlich wie in der Ausstellung werden auch im Konzert die Komponisten der Stücke erst am Ende bekannt gegeben, sodass die Zuhörer individuelle und intuitive Assoziationen entwickeln können. Auf dem Programm stehen Werke von Jean Sibelius, Edvard Grieg, Johann Sebastian Bach, Claude Debussy, Jānis Mediņš, Julie Perry, Viktorija Poleva, Yoko Shimomura, Robert Sevidž und anderen.