Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich mit Werken auseinanderzusetzen, die sich mit ökologischen Veränderungen, dem kollektiven kulturellen Gedächtnis und dem fragilen Gleichgewicht zwischen menschlichem Handeln und den Lebenssystemen des Planeten befassen. „Mama: Mutter Natur“ ist als globale Kunstplattform konzipiert, die die Möglichkeit bietet, über die Wechselbeziehungen zwischen Kultur, Umwelt und kollektiver Verantwortung nachzudenken. Das Projekt wurde erstmals 2024 im Heydar-Aliyev-Zentrum in Baku im Rahmen der COP29-Klimakonferenz präsentiert. Seitdem hat sich das Projekt zu einer internationalen Initiative entwickelt, die in bedeutenden Kulturhauptstädten präsentiert wird. Jede neue Ausstellungsphase erweitert den Dialog und bezieht neue Perspektiven ein, wobei die Kontexte der jeweiligen Veranstaltungsorte berücksichtigt werden.
Der Ausstellungsabschnitt in Riga ist von besonderer Bedeutung. An der Schnittstelle zwischen dem baltischen Kulturerbe und dem zeitgenössischen europäischen Diskurs bietet das Kunstmuseum Zuzeum einen Ort, an dem man über die Umwelt reflektieren und künstlerische Experimente durchführen kann. Die Heimat der Zuzānu-Sammlung bereichert die Ausstellung mit sorgfältig ausgewählten Werken aus der Sammlung, die baltische und internationale Kunstperspektiven repräsentieren. Die Ausstellung wird zu einem sowohl visuellen als auch intellektuellen Erlebnis und lädt die Besucher dazu ein, die Natur als ein lebendiges System zu begreifen, das aus Erinnerung, Verletzlichkeit und Beständigkeit besteht.
Ein besonderer Teil der Ausstellung ist Kunstwerken von Kindern gewidmet, die die Sichtweise der jüngsten Generation auf das Umweltbewusstsein hervorheben und die Bedeutung des Dialogs zwischen den Generationen unterstreichen.