Das Tanzfestival widmet sich den Zwischenzuständen der zeitgenössischen menschlichen Erfahrung in Zeiten geopolitischer Instabilität — denn wir leben nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden.
Dieses fragile Nebeneinander ist geprägt von ständiger Anspannung, einer Informationsflut und emotionalen Erfahrungen, die sich nicht immer in Worte fassen lassen. Das Festival lädt das Publikum ein, diese Spannung durch den Körper zu erleben und wiederzuerkennen — durch Bewegung, Rhythmus, Wiederholung und Tanz — und hilft so, sich in der Gegenwart zu verankern. Das Leitmotiv des diesjährigen Festivals lautet: „Zwischen Menschen. Was bleibt.“