Der Titel und die dramaturgische Grundstimmung sind an Madonnas „Don’t Tell Me“ (2000) angelehnt – eine Country-Pop-Halluzination aus schwebendem Verlangen, emotionaler Stagnation und erotischer Ambivalenz, untermalt von den Zeilen „Sag dem Bett, es soll nicht daliegen / Wie der offene Schlund eines Grabes / Es soll nicht zu mir aufblicken / Wie ein Kalb, das auf den Knien liegt“ – entfaltet sich Karlīna Mežeckas bislang größte Einzelausstellung in vier Kapiteln: Leben, Tod, Dominanz und einer abschließenden Zusammenfassung.
Durch eine Reihe neuer skulpturaler und installationsbasierter Arbeiten rückt Mežecka Körper in den Vordergrund, die als instabile Gestalten erscheinen, schwebend zwischen Oberfläche und Innerem, zwischen dem, was materiell vorhanden ist, und dem, was der Vorstellung überlassen bleibt.