„Einer für alle. Alle für einen.“ Mehr als anderthalb Jahrhunderte nach der Entstehung von Alexandre Dumas’ Roman ist der Eid der Musketiere nach wie vor eines der bekanntesten Symbole für Freundschaft und Treue. „Die drei Musketiere“ ist eine Geschichte über Ideale, Mut und Entscheidungen, über die Fähigkeit, sich selbst und den eigenen Leuten treu zu bleiben – in einer Welt, in der sich alles ständig verändert.
Im Jahr 2026, dem Jahr des 85. Geburtstags von Imants Kalniņš, kehrt das Tschechow-Theater erneut zu diesem musikalischen Erbe zurück. In der neuen Inszenierung erhält die Musik von I. Kalniņš einen neuen Klang, in dem die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft, Romantik auf Ironie und der Maximalismus der Jugend auf Lebenserfahrung. Die Geschichte der Musketiere wirft auch heute noch aktuelle Fragen auf: Was bedeutet Freundschaft in einer Welt, die immer individualistischer wird? Was bedeutet Ehre im heutigen Alltag? Ist es möglich, Treue zu bewahren in einer Zeit, in der man so leicht die Seiten wechseln kann? Und kann Liebe noch immer Menschen und die Welt verändern?
Auch die Inszenierung vom Tschechow-Theater basiert auf einer Dramatisierung von Andrejs Migla. Die Musik von Imants Kalniņš erklingt in der neuen Inszenierung in einer Arrangierung von Evilena Protektore, während die Songtexte von Viktors Kalniņš vom Dichter Sergejs Timofejevs ins Russische übersetzt wurden.