Die Oper „Der Rosenkavalier“

In Richard Strauss’ Oper „Der Rosenkavalier“ vermischen sich komische Situationen und die Leichtigkeit des Walzers mit emotionaler Wehmut und ermöglichen es dem Publikum, eine feinsinnige, von Ironie und Melancholie durchdrungene Geschichte über die Liebe und den unaufhaltsamen Lauf der Zeit zu genießen. Besonders deutlich wird dies in der Botschaft der Frau des Feldmarschalls an ihren Geliebten Octavian: „Die Zeit ist etwas Seltsames. Wir leben ruhig, und die Zeit ist nichts. Doch dann spürt man plötzlich nur noch die Zeit. Sie ist um uns herum, sie ist auch in uns. Sie dringt in unsere Gesichter ein, sie dringt in den Spiegel ein, sie fließt in meine Poren. Und auch zwischen dir und mir fließt sie lautlos wie in einer Sanduhr.“

Die Uraufführung der Oper fand am 26. Januar 1911 in Dresden statt. An der Lettischen Nationaloper wurde "Der Rosenkavalier" ein einziges Mal im Jahr 1930 unter der musikalischen Leitung von Georg Schnéevoigt und in der Inszenierung von Ludolfs Liberts aufgeführt. Die Neuproduktion von 2026 wird von Regisseur Viesturs Kairišs, dem Bühnen- und Kostümbildner Germans Ermičs, dem Lichtdesigner Alex Brok Light Design und der Bewegungsregisseurin Elīna Gediņa gestaltet.

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