Aufführung "Die Sitzbank"

An einem Sommerabend begegnen sich zwei Menschen auf einer Parkbank: eine Frau mit dem symbolträchtigen Namen Vera (Glaube) und ein Mann, der sich in den Grenzen seiner eigenen Lebensgeschichte eingeengt fühlt. Aus einem leichten Flirt entwickelt sich schnell ein scharfer Dialog, der die Figuren zu unerwarteten Entdeckungen und noch unerwarteteren Enthüllungen führt. Wird diese Begegnung der Schlüssel zu dem Glück sein, nach dem er und sie schon so lange gesucht haben?

Ein fast schon detektivisches Melodram mit Anklängen an eine Tragikomödie entfaltet sich in einem Feuerwerk lebhafter Emotionen und Gefühle – von Wut bis Zärtlichkeit, von Leid bis Freude, von Verzweiflung bis Hoffnung. 

"Die Helden dieses Stücks werden sicherlich im Zuschauerraum sitzen“, sagt Regisseur Sergej Golomazov, "denn diese Geschichte findet bei vielen von uns großen Anklang. Die Geschichte zweier Menschen, deren Leben nicht so verlaufen ist, wie sie es sich gewünscht hätten – sowohl beruflich als auch privat. Menschen mit einem schweren Schicksal, mit gescheiterten Liebesbeziehungen, mit unbeantworteten Fragen. In gewisser Weise ist unsere Inszenierung eine Fortsetzung von Gogols Thema, dem ‚kleinen Mann‘ seine Liebe zu bekunden. Dies ist ein Versuch des Theaters, denen Hoffnung zu geben, die sie verloren haben."

Die Aufführung findet auf Russisch statt, mit Untertiteln auf Englisch und Lettisch.

  • 10 Okt 18:00
  • 27 Okt 19:00
  • 13 Nov 19:00
  • 09 Dez 19:00
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