Ausstellung „Laimdota Malle. Sternenstaub“

Die Ausstellung betrachtet das Leben als einen kontinuierlichen Transformationsprozess – eine instabile Form, die aus der Spannung zwischen Potenzial und Zerfall entsteht. Sie ist als vielteiliges System konzipiert, in dem sich Materialien, Körper und Strukturen in ständiger Wandlung befinden. Neben einander existieren üppiges Wachstum und allmählicher Verfall, Kontrolle und Verletzlichkeit, Chaos und Selbstorganisation.

Die Ausstellung besteht aus sieben miteinander verbundenen Abschnitten: "Garten", "Zentrum", "Labor", "Angst - Macht", "Spiel","Nicht-Sein" und "Träume". Jeder dieser Themenbereiche ist einer anderen Ausprägung dieses Systems gewidmet. Im "Garten" wächst es, vermehrt sich und das Leben vergeht und markiert so einen zyklischen Kreislauf vom Keimen bis zum Vergehen. "Das Zentrum" ist der Idee des Anfangs und des Potenzials gewidmet - einer geschlossenen Form, die einen noch undefinierten Inhalt in sich birgt. Im Abschnitt "Labor" wird die Substanz zerlegt, klassifiziert und umgewandelt, wodurch der Kontrast zwischen Kontrolle und dem Verhalten des Materials offensichtlich wird. "Angst - Macht" handelt von Schutz und Dominanz, während "Das Spiel" die Erforschung durch Strategie, Symmetrie und sich verändernde Grenzen strukturiert. Der Abschnitt "Nicht-Sein" wird in der Ausstellung als aktive Möglichkeit des Verschwindens und des Zerfalls eingebracht, während sich "Träume" dem zuwendet, was erst noch geschehen könnte - Wünschen, Ideen, neuen Entdeckungen in der Erinnerung und möglichen Zukünften, die als unausgeschöpftes Potenzial verborgen sind.

Lettisches Nationales Kunstmuseum 28.11.2026 - 21.02.2027
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