Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des Bestehens der Rigaer Künstlergruppe

Die Werke der Mitglieder der 1920 gegründeten Rigaer Künstlergruppe spiegeln eine schöpferisch ausdrucksstarke Epoche der lettischen Kunstgeschichte wider. In der Einleitung zum Katalog der ersten Ausstellung 1920 erklärten die jungen Künstler kühn: „Wir geben uns nicht mehr mit einer einfachen Darstellung der realen Natur zufrieden. All unsere Wünsche gehen direkt auf die Zurschaustellung der Persönlichkeit. Es ist nicht die Natur, die objektive äußere Natur, die wir nun in unseren Werken ausdrücken wollen, sondern unsere eigene individuelle Natur, unser geistiges Wesen.“

Die Ausstellung spiegelt den Werdegang des Schaffens von Aleksandra Beļcova, Jānis Cielavs, Ģederts Elias, Jāzeps Grosvalds, Jēkabs Kazaks, Eduards Lindbergs, Jānis Liepiņš, Emīls Melders, Marta Skulme, Oto Skulme, Uga Skulme, Niklāvs Strunke, Romans Suta, Leo Svemps, Erasts Šveics, Valdemārs Tone, Konrāds Ubāns und Sigismunds Vidbergs wider, die sich auf die Suche nach der Handschrift junger Maler während des Ersten Weltkriegs, die stilistischen Erscheinungsformen des Kubismus und anderer innovativer Strömungen in den 1920er Jahren und den Übergang zu einem malereirealistischen Ausdruck in den frühen 1930er Jahren bezieht. Die Ausstellung spiegelt auch die Aktivitäten der Gruppenmitglieder in den 40er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sowohl in Lettland als auch im Exil wider.

Lettisches Nationales Kunstmuseum 16.11.2021 - 02.01.2022
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