Jeden Abend von 18.30 bis 21.00 Uhr erwarten die Besucher des Freilichtmuseums Licht-, Ton-, Video- und Laserinstallationen sowie eine Geschichte, die diesmal den Märchen, Sagen und Volksglauben gewidmet ist.
In den lettischen Volkstraditionen spielt die Allerseelenzeit eine wichtige Rolle - das Gedenken an die Vorfahren bzw. an frühere Generationen und deren Ehrung. Der Oktober und der Beginn des Novembers sind in der Welt der lettischen Bauern die Zeit, in der man der Verstorbenen gedenkt, ein Festmahl für die Verstorbenen ausrichtet und an den dunklen Abenden in die Welt der Rätsel und Sagen eintaucht.
An diesen Abenden wird die Wirtin Ilze Briede im "Priedes krogs" des Museums Gerichte zur Allerseelenzeit servieren - Suppe vom widerspenstigen Hahn mit Knödeln und die bunte Suppe "Quer durch den Keller", Allerseelen-Brei mit Pilz- oder Fleischsoße, die traditionelle Blutwurst mit Preiselbeersoße und geschmorte Kohlrippen in Honigsauce. Zum Nachtisch gibt es Roggenmehl-Apfel-Puffer und herzhafte "Kūčas" (in Sirup mit Zimt gekochte Körner), während man sich mit einem heißen Apfelgetränk aufwärmen kann.
Für die Besichtigung aller Lichtinstallationen sind 60-90 Minuten einzuplanen.