Das Werk ist eine Reflexion der renommierten Choreografin über die Geschichte des Tanzes, die Kontinuität von Bewegung und Koexistenz, wobei Tänzerinnen und Tänzer aus mehreren Generationen auf der Bühne zusammenkommen. Der Titel der Aufführung ist eine allegorische Anspielung auf die Geschichte des lettischen Tanzes und der zeitgenössischen Realität.
Die Choreografin Olga Žitluhina sagt über die Aufführung: "Ich versuche, niemals zurückzublicken, nicht in der Vergangenheit zu verweilen, keine alten Fotos anzuschauen oder in Erinnerungen an das, was getan oder nicht getan wurde, zu schwelgen, sondern stattdessen vorwärts zu gehen, denn die interessantesten Dinge liegen noch vor uns. Das Gefühl, Teil einer Tanzkompanie zu sein, die einmal existierte, ist für mich sehr wichtig, sowohl für meine Seele als auch für meinen Körper. Mit Menschen zusammen zu sein und zu schaffen, die dich im Leben, im Tanz und in der Bewegung sehen, ist eine existenzielle Notwendigkeit. Ob es nun Nostalgie oder Vorwärtsdrang ist – ohne zurückzuschauen sehne ich mich nach der Zukunft."